20. Geburtstag des Vereins

Am 5. Dezember 2012 wird unser Verein 20 Jahre alt.

Diesen Jahrestag wollen wir gemeinsam mit unseren Angehörigen und Gästen
gebührend feiern.

Gegenwärtig sind wir bei der Planung der Veranstaltung.

Nur so viel steht schon fest, dass es neben einem Programm und einem Buffett
auch eine Ausstellung geben wird.

 

Kunstfreunde Erkner feierten 20-jähriges Bestehen

Mit einem Festakt hat der Verein der Kunstfreunde Erkner am Mittwochabend seinen 20. Geburtstag gefeiert - gekrönt von einer hinreißenden A-Capella-Darbietung eines Ensembles, in dem ein ehemaliger Jugendkunstpreis-Gewinner mitwirkt.

"Wir haben überlegt, ob wir das 20-Jährige übergehen sollen", sagte Sigrid Riedel, die Vorsitzende, in ihrer Ansprache. Schließlich hat der Verein viele Höhen und Tiefen erlebt, einmal stand sogar die Auflösung zur Debatte. 2001 war das; damals übernahm dann Eva Jäger den Vorsitz. Ihr Mann Roland, ein bekannter Grafiker, und Sigrid Riedel sind als einzige der 14 Gründungsmitglieder noch dabei. Die Idee, einen Verein für kunst- und kulturinteressierte Erkneraner zu gründen, hatte der damalige Leiter des Kulturamts und heutige Ehrenbürger Erkners, Bernd Rühle. Eine entscheidende Rolle spielte auch die Journalistin Hanni Kümmel, damals noch Verlegerin des nach ihr benannten Anzeigenblattes. Der damalige Pastor wähnte böse Absicht, als die Gründungsversammlung 90 Minuten vor einem Gottesdienst angesetzt wurde.

Dass es eine gute Entscheidung war, das Jubiläum doch nicht sang- und klanglos verstreichen zu lassen, ließ sich am Mittwochabend schon am Zuspruch ablesen: Knapp 100 Gäste waren in den Bürgersaal des Rathauses gekommen - und ein nicht unbedeutender Erkneraner stieß erst später dazu: Bürgermeister Jochen Kirsch. Die Verwaltung hatte nämlich Weihnachtsfeier.

Die Besucher haben ihr Kommen nicht bereut. Das lag an den künstlerischen Darbietungen, die es zum Jubiläum gab, allen voran am begeisternden Auftritt des A-Capella-Quartetts Delta Q aus Berlin. Zwei der vier jungen Männer, Sebastian Hengst und der aus Schöneiche stammende Leopold Hoepner, haben mit einer Vorgänger-Formation "Vokalverkehr" 2009 einen der Jugendkunstpreise geholt. Damals war das für die Kunstfreunde übrigens der Neustart nach achtjähriger Pause in dem Förder-Wettbewerb für junge Talente.

Sigrid Riedel hatte sich schon länger mit der Idee getragen, dem Werdegang der Preisträger nachzuspüren. Leopold Hoepner und seine drei Mitsänger haben dieses Jahr einen A-Capella-Bundeswettbewerb gewonnen, und nach wenigen Minuten war klar, warum. Die vier sangen und imitierten abwechselnd alle nur erdenklichen Alltags-Geräusche bis hin zum Leiern eines Tonträgers bei der Musik-Wiedergabe. Das Ganze war choreografisch durchgestylt; und zur Unterhaltung auf sehr hohem Niveau trugen auch die witzigen, vielfach hintergründigen Texte bei, die die jungen Männer zum Teil selbst schreiben, zu international bekannten Melodien. Die Zuhörer waren begeistert, und auf Intervention von Sigrid Riedel gab es auch eine kleine Zugabe. Zwischendurch las der Neu-Erkneraner Michael Kromarek aus seinen Kunst-Geschichten - auch sehr zur Erheiterung des Publikums.

Die Kunstfreunde wollen auch 2013 wieder einen Kunstmarkt zum Heimatfest und den Wettbewerb zum Jugendkunstpreis organisieren. Außerdem ist ein internationales Pleinair geplant, und einige werden im August ihre Werke wieder in der Metallwerkstatt von Rolf-Dieter Schiller zeigen. Vorerst sind Arbeiten von 17 Kunstfreunden im Rathaus zu sehen.

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