Fahrt nach Glashütte

Der Wettergott meinte es wieder gut mit uns.
Der 24. September war ein sonniger Tag.

In diesem Jahr feiert die Baruther Glashütte ihr 300jähriges Bestehen, und so führte uns unser Weg zuerst ins Glasmuseum, wo wir historische Werkzeuge, Glasmodelle und alles, was man zum Herstellen von Glas benötigt, sehen konnten.
Es fand gerade ein internationaler Workshop statt, und wir konnten zusehen, wie mit dem Material gearbeitet wurde.
Dem Erfinder der Thermosflasche war auch eine interessante Ausstellung gewidmet.

Danach schlenderten wir durchs Dörfchen, schauten in die hübschen kleinen Geschäfte, nicht ohne diese oder jene Kleinigkeit zu erstehen, Glassachen, Kleidung, Spielzeug, Schmuck, Seife, Gewürze, Kräuter… Es ist ja bald Weihnachten!

Ein schöner Ausklang:
In einer Töpferei gab es zum Abschluss selbst gebackenen Kuchen und Kaffee.

Besuch im Land des Goldenen Vlieses

8 Tage Georgien im Oktober - lange hatten wir uns darauf gefreut.
Es kam auch so, wie wir es uns vorgestellt hatten.
Schönes Herbstwetter (bis auf einen Tag Regen), wunderbare Landschaft, kulturelle Highlights, herzliche Gastfreundschaft...

In Tbibissi lud uns Keti Peradze (sie war in Erkner zum Pleinair) in ihr Atelier ein, wir schauten uns die Malschule der Zaliko-Brüder an, schlenderten über den großen Kunstmarkt und besuchten das Goethe-Institut.
Ausgerechnet auf der Fahrt in die kaukasischen Berge regnete es, und unser Fahrer musste teilweise in dichtem Nebel die alte Heerstraße hoch.
Aber wenn die Sonne durchbrach, gab es immer wieder unbeschreiblich schöne Ausblicke in die phantastische Bergwelt.
Schöne alte Kirchenanlagen haben wir gesehen, Unesco-Welterbe, nicht zu Unrecht.
Plötzlich waren wir auch mittendrin in einer Taufzeremonie und einer Hochzeitsgesellschaft.
Beeindruckend waren die Gesänge der Priester.

Die zweitgrößte Stadt Georgiens ist Kutaissi.
Dort hatten wir ein Treffen mit dem Kunstverein (er besteht schon 50 Jahre und hat 150 Mitglieder, ist also nicht mit uns zu vergleichen), hier gab es ein Wiedersehen mit den Künstlern Tea und Romeo. die auch im Juni in Erkner waren. 

Am letzen Tag wurden wir vom Bürgermeister der Stadt empfangen.
Abends berichteten die georgische Lokalpresse und das Fernsehen über unseren Besuch. In älteren Zeitungen fanden wir Berichte über das Pleinair in Erkner und über den Jugendkunstpreis.

Eine Woche ist eine kurze Zeit - wir haben viel erlebt. 

Impressionen

beim Kolonistenfest 2014

beim Heimatverein Erkner - Mutter Wolffen Nachmittag am 28. Mai 2014.

Presseartikel aus dem Kümmels Anzeiger vom 12. Juli 2014 als PDF-Datei

von Lisa Pegel